Buchverlag vs. Google

712Nicht jeder Buchverlag findet die Google Book Search super. Das könnte vor allem daran liegen, dass sich Google herzlich wenig darum schert, ob sie passende Rechte zum Scannen und online veröffentlichen einiger Bücher haben. Die Verlage bezeichnen dieses Verhalten immer mal wieder gerne als Diebstahl ihres geistigen Eigentums.

Der CEO von Macmillan Publishers wollte daraufhin mal ein Zeichen setzen: auf der BookExpo America in New York marschierte er also zum Stand von Google und packte deren Laptops ein.

Als das Standpersonal den Verlust bemerkte brachte er sie freundlicherweise zurück, natürlich nicht ohne es sich nehmen zu lassen noch anzumerken, dass er hofft, “dass euch eure eigene Medizin geschmeckt hat” und dass “da kein Schild an den Computern war, auf denen stand, dass man diese nicht klauen darf”.

Definitiv eine coole Aktion. :thumbup_tb:

Fast genauso “cool” sind aber die Google Fanboys bei Engadget, die sich gar nicht mehr einkriegen können, weil ja jemand was gegen ihren Lieblingsdatenkraken und Privatsphärendieb Google gemacht hat. Wie konnte sich Richard Charkin sowas auch nur erlauben! Also wirklich!

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