Gefährliche Blackberrys
Donnerstag, 06. Oktober 2005
Verschiedenen Medienberichten zufolge belegt ein internes Papier des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dass der mobile E-Mail-Dienst Blackberry des kanadischen Herstellers Reasearch In Motion (RIM) „gravierende Sicherheitslücken“ aufweist.
Vermutlich ist dieser Sicherheitsmangel, der vom BSI nicht weiter erläutert wird, darauf zurückzuführen, dass der gesamte Datenverkehr der Blackberry-Geräte über ein einziges Rechenzentrum in England abgewickelt wird. Praktischerweise können nach aktuellem britischem Rechtsstand (die Anti-Terror-Gesetze lassen grüssen) die Sicherheitsbehörden unter ziemlich weit gefassten Voraussetzungen unbeschränkten Zugang zu sämtlichen Verbindungsdaten und Inhalten der Blackberrys erhalten.
Damit besteht die konkrete Gefahr, dass Dritte auf die über den Blackberry versandten und empfangenen E-Mails zugreifen. Inwieweit dies in der Vergangenheit bereits geschehen ist, darüber schweigt sich der BSI-Bericht bislang wohl aus… Bereits vor Monaten haben allerdings Anwender wie Audi beschlossen, die Verwendung von Blackberry zu überprüfen.
Die Japaner sind einfach ein lustiges Völkchen. Und da ihre kleinen Heimatinseln regelmässig von Godzilla verwüstet werden, bauen sie zum Zeitvertreib zwischen den Katastrophen einfach elektronische Gadgets, die wir in Europa leider niemals (oder so wie bei der 
