Wer schon immer wissen wollte, wo sich dieser sogenannte Topterrorist Osama Bin Laden überall verstecken könnte, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen: Wo ist Bin Laden?
Na, wer erkennt das Original?

Das ist wohl der Coup des Jahrhunderts: Drei Wachleute eine irakischen Bank haben angeblich ihren Arbeitgeber ausgeraubt und dabei die wirklich unglaubliche Summe von 282.000.000 Dollar erbeutet. Für die mathematisch Unbedarften: Das ist mehr als eine viertel Milliarde, also ziemlich viel Geld. Jedenfalls genug, um den durchschnittlichen Lotto-Millionär vor Neid erblassen zu lassen.
Dem Vernehmen nach sind die drei Verdächtigen jetzt untergetaucht. Das ist sicher nur ein Zufall. Unschuldig, bis die Schuld bewiesen ist und so 
Tja, da ist SPON wohl einer Ente aufgesessen: Plötzlich sind es “nur noch” 388.000 Dollar. Wie unspektakulär 
Liebe Staatsbürger, liebe Freunde - Patrioten!
Wir alle wissen, dass es eine Todsünde für einen Taliban ist, eine nackte Frau zu sehen - er muss dann Selbstmord begehen, ausgenommen es ist seine eigene Frau.
Deswegen werden alle Frauen aufgefordert,
am kommenden Samstag um 17.00 Uhr
auf die Straße zu gehen, total nackt.
Damit helfen sie der Regierung, unidentifizierte und unerwünschte Terroristen (sog. Schläfer) zu identifizieren. Es wird empfohlen, mindestens eine Stunde nackt in der Nachbarschaft umherzugehen, damit der beste Anti-Terror-Effekt zustande kommt.
Alle Männer werden gebeten, gleichzeitig vor ihrem Haus in einem Liegestuhl Platz zu nehmen und sich die nackten Frauen anzusehen, auch Sie! Damit beweisen Sie, dass Sie nicht Mitglied der Taliban sind. Auch zeigen Sie großen Mut, nackte Frauen zu sehen, auch wenn es nicht Ihre eigene ist. Selbstverständlich machen die Männer das nur, um ihre Frauen im Kampf gegen den Terror zu unterstützen!
Weil die Taliban auch keinen Alkohol akzeptieren, sollte ein kaltes Bier in Ihrer Hand die deutliche und gesunde Anti-Terror-Haltung zeigen. Die deutsche Bundesregierung weiß diesen Einsatz der Bürger sehr zu schätzen und dankt auch Ihnen schon jetzt für Ihre Hilfe im Kampf gegen den Terror.
Es ist Ihre patriotische Pflicht, diese Information weiterzuleiten!
Siegesgewiß,
Ihr Wolfgang Schäuble
P.S. I read your email!
Über die tollen neuen Flugzeug-Handgepäck-Regelungen habe ich mich ja vor einiger Zeit bereits einmal ausgelassen. Damals empfahl ich eine bestimmte Tragetasche für den nächsten Flug.
Diesmal möchte ich eher etwas für den Inhalt von Taschen oder Koffern tun 
Was also benötigt wirklich jeder Reisende, vor allem wenn er Termine hat? Richtig, einen Wecker.
Warum also das nächste mal nicht mit diesem sehr speziellen Reisewecker fliegen?
Die Kollegen an der Sicherheitskontrolle werden sich sicher bedanken.
Kampf dem Terror: In den USA sind die beliebten Bananen von Chiquita in Terrorverdacht geraten. Offensichtlich schmierte der Konzern in Kolumbien jahrelang die unterschiedlichsten Rebellen, um seine Plantagen zu schützen.
Da diese Rebellengruppen (wie die AUC und die FARC) von der US-Regierung als Terroristen eingestuft werden, hat Chiquita einer Strafzahlung von 25 Millionen US-Dollar zugestimmt.
Der Genuss der Bananen sollte jetzt also wieder möglich sein, ohne dass man als besorgter Bürger Angst davor haben muss, den internationalen Terrorismus zu unterstützen 
Im Internet gibt es einfach jede Information, ob es nun BKA, BND und sonstige Polizei- und Antiterror-Behörden gut finden oder nicht. Von der Anleitung zum Bau einer Rohrbombe über Al-Kaida-Trainingsvideos bis hin zur Bauanleitung einer Atombombe ist einfach alles zu finden.
OK, das Beschaffen des benötigten Plutoniums dürfte sich etwas schwierig gestalten. Aber wir wollen es den Kollegen im Iran ja auch nicht ganz so leicht machen 
OK, zugegeben: Das ist nicht immer so. Nicht jeder Radfahrer ist ein Terrorist. Aber es sind ja auch nicht alle Spieler von Egoshootern latente Massenmörder und Vergewaltiger, so wie es uns das NDR-Magazin Panorama letzte Woche noch weismachen wollte.
Aber wie das bei solchen schwachsinnigen Verallgemeinerungen eben so ist: auf einige trifft es halt doch zu. So zum Beispiel auf drei ganz raffinierte Dschihadisten in Pakistan, die auf dem Weg zum geplanten Bombenanschlag tödlich verunglückten - weil sie mit ihrem auf dem Fahrrad transportierten Sprengsatz in ein Schlagloch fuhren.
Was also lernen wir daraus?
- meine Rundfunkgebühren werden für extrem schlecht recherchierte Reportagen zum Fenster rausgeworfen
- Verallgemeinerungen treffen immer zu, jedenfalls auf irgendwen
- die Fahrradwege in Pakistan müssen dringend saniert werden
In diesem Sinne: Gute Fahrt, Jan Ullrich.




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