(dpa) Braunbär «Bruno» ist tot. Der seit Wochen im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet umherstreunende Bär wurde in der Nacht zu Montag in der Nähe des Spitzingseegebiets im Landkreis Miesbach von Jägern erschossen. Das bestätigte ein Sprecher des bayerischen Umweltministeriums der dpa.
Der Bär sei gegen 4.50 Uhr in der Nähe der Rotwand erlegt worden. Nach wochenlangen vergeblichen Versuchen, das Tier lebend zu fangen, war «Bruno» zu Wochenbeginn wieder zum Abschuss freigegeben worden. Zuvor war es auch den vielgerühmten finnischen Bärenjägern mit ihren speziell ausgebildeten Hunden nicht gelungen, den Bären zu stellen.
Noch am Samstag war das Tier mehreren Mountainbikern begegnet. Sie sahen ihm zu, wie er durch den Soinsee im Landkreis Miesbach schwamm. Danach wurde er von drei Wanderern dabei beobachtet, wie er ins Gebirge aufstieg.
Machs gut, Bruno! Jetzt brauchen wir wohl wieder ein Känguru fürs Sommerloch 


Juni 27th, 2006 at 10:51
Unbestätigten Gerüchten zufolge war der Tod des Bären übrigens ein Unfall:
Er hat am 25.06.2006 um kurz vor Elf Uhr abends die Mülltonnen an einem Campingplatz durchwühlt - und wurde dabei von einem knappen Dutzend Fernsehgeräte erschlagen.
:mrgreen: