Just think about it

In den letzten Wochen hab ich mich oft damit beschäftigt,
welche die optimale Entscheidung zur Veränderung meiner Zukunft und
damit leider zwangsläufig auch der Zukunft anderer darstellt.
Die Zeit, eine Grösse, die in ihrer Art bis jetzt nicht durch mich aktiv
verändert werden konnte, scheint dabei eine elementare Bedeutung für die
Folgen eines ausgelösten Ereignisses zu haben.
Der ideale Zeitpunkt definiert sich also in dem Auslösezeitpunkt,
der genau diejenigen Folgen nach sich zieht, die ich durch mein Handeln
beabsichtigt habe.
Das Problem dabei ist:
(Noch) kann mir keiner die Zukunft voraussagen. Das bedeutet, ich kann
1. nicht sagen, ob ein idealer Zeitpunkt für mein Handeln existiert
2. nicht behaupten, ein Zeitpunkt wäre ideal, nur weil die erwarteten Folgen
eingetreten sind.
Der zweite Punkt erklärt sich dadurch, dass bei der Wahl einer anderen
Option vielleicht meine Erwartungen übertroffen werden könnten,
was leider nicht mehr feststellbar ist, weil die Vergangenheit irreversibel ist.
Der erste Punkt ist der, der die Menschen, und damit auch mich,
trotz der Ungewissheit über die Zukunft zur Handlung zwingt und damit
dem Risiko aussetzt, mit den Folgen ihrer Entscheidungen zu leben.
Sicher ist hingegen, dass auch eine unterlassene Handlung die Zukunft beeinflusst
und folglich genauso risikobehaftet ist.

Was ich damit sagen will:
Macht euch genauso Gedanken über das, was ihr macht, wie über die Dinge,
die ihr nicht macht und die deshalb unausgesprochen im Raum stehen!
Meist ist jede Handlung besser als keine!

Denkt mal drüber nach!

geschrieben von dennis

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