Review: Trennung mit Hindernissen

Gestern wurde ich dazu gezwungen hatte ich die grosse Ehre, den neuen Vince Vaughn/Jennifer Aniston Film Trennung mit Hindernissen zu sehen. Und freundlich wie ich bin lasse ich euch an einigen Gedanken zu diesem Erlebnis teilhaben, noch bevor ihr ab Donnerstag selbst vor der Entscheidung “Sehen oder nicht sehen” stehen werdet.

Falls es jemand aus der massiven Werbung nicht mitbekommen hat - der Film soll eine “Liebeskomödie” sein. Nun, was befürchtet erwartet Mann von einer Liebeskomödie? Einen lustigen Film mit viel Romantik. Oder einen romatischen Film mit vielen lustigen Szenen. Richtig?

Im Prinzip ja. Doch bereits hier beginnt mein grösstes Problem mit dem Film, denn ich kann euch auch heute noch nicht sagen, in welche Kategorie der Film tatsächlich fällt. Ich fand ihn nämlich leider weder besonders lustig noch besonders romantisch. Das ist wohlgemerkt nicht den Schauspielern anzulasten, sowohl Vaughn als auch Aniston spielen ihre Rolle top. Das Problem ist eher, dass man als Filmfan schon viele viele Filme über Trennungen von Paaren gesehen hat, geschweige denn Beziehungsdramen, Komödien und fiese Taschentuchkiller. Die Ansprüche sind also - gerade nach dem Werbehype! - hoch… und werden gnadenlos enttäuscht.

Kurz etwas zur Handlung, komprimiert auf 37 Worte: Ein Paar lernt sich kennen und lieben, kauft zusammen eine Wohnung, zwei Jahre lang ist alles gut, doch dann kommt man sich in die Haare. Nach der Trennung will keiner ausziehen. Der Kampf um die Wohnung beginnt.

Wer jetzt einen knallharten, aber durchaus lustigen Trennungskrieg erwartet, der wartet leider vergebens. Vom berühmten Rosenkrieg ist keine Spur zu sehen. Und so richtig kreativ geht keiner der beiden vor. Und bis auf wenige Ausnahmen ist das auch nicht wirklich lustig, sondern eher tragisch. Bitte nicht falsch verstehen: Man merkt schon, dass der Film komödiantisch ausgelegt ist. Einige Szenen beweisen das durchaus. Ich habe zwischendrin gut gelacht. Aber der richtige Pep fehlt einfach, die wirklich fiesen Kniffe für den jeweils anderen finden nicht statt, jeder versteift sich lieber in seiner Rolle.

Mein Kurzfazit: Die Karten waren geschenkt, der Abend sinnvoll und leidlich unterhaltsam gestaltet. Das war gut.

Also, liebe Mädels: Wenn ihr den Film ansehen wollt, macht das bitte. Er wird euch sicherlich gefallen. Aber lasst eure Männers wenn möglich daheim.

Ach und Jungens, falls ihr doch mitmüsst sage ich nur: Jennifer Aniston völlig nackt.

2 Antworten zu “Review: Trennung mit Hindernissen”

  1. sara sagt:

    Aber lasst eure Männers wenn möglich daheim.

    aber das ist doch das einzig schöne an diesen filmen: wir guggen uns nie den film an. wir guggen euch beim leiden zu, während ihr euch den film anguggt.

    huch. jetzt hab ichs verraten. sorry, mädels :D

  2. boris sagt:

    Argh o_O

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